Kastrations- und Kennzeichnungspflicht: "aktion tier Lottihof" bittet um Mithilfe

Der Katzentisch, zu dem der aktion tier Lottihof Anfang März geladen hatte, war ein Erfolg. Vertreter diverser Tierschutzvereine waren zusammengekommen, um über weitere Maßnahmen im Katzenschutz zu sprechen. Denn das Leid von Straßenkatzen ist noch immer allgegenwärtig: viele verwilderte Hauskatzen fristen ein jämmerliches Dasein, geplagt von Hunger und Krankheit.

Ziel der Zusammenkunft war unter anderem, dass auch im Landkreis Nordwestmecklenburg endlich eine behördliche Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Hauskatzen mit Freigang erlassen wird, um dem Leid der Straßenkatzen entgegenzuwirken. Dafür tritt das Team vom aktion tier Lottihof gemeinsam mit vielen anderen Katzenschützern ein.

Nun muss an einer sachlichen Argumentationsgrundlage gearbeitet werden, die die Behörde endlich davon überzeugt, eine solche Kastrations- und Kennzeichnungspflicht zu erlassen. „Wir bitten deswegen alle Menschen, die derzeit Streunerkatzen an Futterstellen betreuen oder größere Populationen kennen, sich bei uns zu melden!“, sagt Christine Geburtig, Leiterin des aktion tier Lottihofes. „Anhand der zusammengetragenen Zahlen können wir dann die Streunerkatzen-Problematik gegenüber dem Landkreis verdeutlichen!“, erläutert sie ihr Ansinnen. Wer Straßenkatzen regelmäßig füttert oder von größeren unkastrierten Gruppen im Landkreis Nordwestmecklenburg weiß, meldet sich bitte bei Christine Geburtig und dem Team vom aktion tier Lottihof.

Weitere Informationen zum Thema Straßenkatzen sowie dem bundesweit größten Straßenkatzen-Hilfsprojekt „Kitty“ von aktion tier finden Sie hier.